Sicherheit der Errettung

Die Sicherheit der Errettung:

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Wer ist eigentlich gerettet? Gerettet ist nur der Mensch, der selbst Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn und Retter annimmt. Es gibt einige Menschen in christlichen Gemeinden, die nur in der Theorie die biblische Lehre und das Evangelium verstanden haben, aber persönlich nicht Buße getan und Jesus Christus als ihren Erretter angenommen haben. Wir beobachten immer wieder Menschen in Gemeinden, die erst scheinbar ein christliches Leben führen, sich dann aber wieder von Gott abwenden, diese sind es, die zwar "erleuchtet" wurden, aber nicht errettet.

Wie geschieht Errettung? Errettung geschieht aus Gnade durch Glauben und ist kein Verdienst. Eph 2,8-10 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Wer bringt die Erretteten zum Ziel? Derselbe, der die Errettung geschenkt hat (Phil 1,6). Die Vollendung, also das Ankommen in der Ewigkeit bei Gott nach dem Ende des Lebens auf der Erde garantiert Gott allen Geretteten.

Was bedeutet es, errettet zu sein?

1) Ewiges Leben ewig besitzen: Jesus Christus als den Retter anzunehmen bedeutet, ewiges Leben geschenkt zu bekommen, zu erben (Joh 3,16). Das ewige Leben ist ewig, es ist zeitlich nicht befristet. Im Augenblick der Annahme von Jesus Christus als Erretter habe ich ewiges Leben.

2) Wiedergeboren sein: (Joh 3,3). Die Wiedergeburt, also die Errettung und Versöhnung mit Gott ist ein Geschenk Gottes, dadurch werde ich ein Kind Gottes (Joh 1,12). Ein Kind ist und bleibt ein Kind, und auch ein Erbe, es kann auch durch Ungehorsam seinen Status nicht ändern, selbst wenn die Beziehung zum Vater schlecht ist, und da man ein Erbe nicht durch Werke verdienen kann, kann man es auch nicht durch Werke verlieren.

3) Eine neue Schöpfung sein: (2. Kor 5,17). Was Gott geschaffen hat, das vernichtet er nicht

4) Mit dem Heiligen Geist versiegelt sein: (Eph 1,13-14). Gott gibt seinem Eigentum ein Siegel, welches niemand brechen kann, auch nicht der Gerettete selbst. (1. Kor 3,16; 6,18-20).

5) Ein Bürgerrecht im Himmel haben: (Phil 3,20+21). Auch die Heimat im Himmel ist eines der Geschenke, die Gott uns mit der Annahme von Jesus Christus als persönlichen Herrn und Retter gibt, sie ist nicht an weitere Bedingungen geknüpft.

Gott garantiert uns in Seinem Wort, dass Er die Kraft hat, uns ewig zu retten: Joh 10,29; Rö 4,21; Rö 8,31-39; 1. Tim 1,12; Hebr 7,25; Judas 24. Diese und noch viele weitere Verse garantieren uns die Unverlierbarkeit der Errettung.

Gott ist treu zu seinen Verheißungen im Alten sowie im Neuen Testament: In 1. Mose 12,1 – 3 verspricht Gott Abraham und seinen Nachkommen Land, Volk und Segen ewiglich zu besitzen. Dieses Versprechen ist bedingungslos und Gott erfüllt es, das Volk Israel ist immer noch Gottes Volk, trotz vielfacher Sünde. Gott verspricht jedem Menschen in der Zeit des Neuen Bundes, also in der Zeit der Gemeinde, in der wir leben die Sicherheit einer ewigen Errettung, und auch dieses Versprechen wird Gott halten.

Die Errettung ist eine Motivation, nicht zu sündigen, sich von Sünden, in die man gefallen ist abzuwenden und sich zu heiligen (Eph 4,30). Wir sollen geheiligt leben, weil uns schon für ewig vergeben ist (Eph 4,32).

Jesus Christus bewirkt die Errettung als auch die Bewahrung des Geretteten: In Christus ist einem Gläubigen vergeben, er ist begnadigt, wiederhergestellt und von jeder Verurteilung freigesprochen. Wenn der Fortbestand seiner Errettung von eigener Leistung abhängen würde, müsste Gott allen Segen widerrufen, den Er vollkommen unabhängig vom Verdienst des Einzelnen geschenkt hat. Tatsächlich hat Gott gesegnet, obwohl wir das Gegenteil verdient haben. Ist es möglich, dass Gott in dieser Sache Seine Meinung ändert? Es ist ausgeschlossen.

Definition von Sünde: Gedankensünde ist auch schon Sünde vor Gott, und so wie kein Mensch eine Chance hat, vor seiner Bekehrung gerecht zu sein und gerecht zu handeln und sündlos zu sein, so erreicht er auch nach seiner Errettung nicht Gottes Maßstab, weil wir noch im Fleisch leben. Paulus schreibt Römer 7 als kritische Sicht seines Lebens in Anbetracht des Maßstabes der Heiligkeit Gottes, und Paulus war wirklich ein Mensch, der sehr von Jesus Christus umgestaltet wurde.

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