Warum weitersagen?

Warum weitersagen?

Anderen Menschen weiterzusagen, dass es einen liebenden Gott gibt, der sündige Menschen retten will, ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Gott uns Menschen anvertraut hat. Allerdings ist diese Aufgabe ausschließlich für Menschen bestimmt, welche die Vergebung ihrer Sünden selbst bekommen haben. Das Weitersagen der frohen Botschaft wird auch evangelisieren (vom griechischen Wort euangelion = frohe Botschaft) genannt. Apostelgeschichte 1,8  sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!

Alle Christen haben den Heiligen Geist, und dadurch den Beistand Gottes in sich: Epheser 1,13 In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.

Das Schwierigste beim Ansprechen von Menschen ist die Selbstüberwindung. Sobald man aber einmal damit begonnen hat, und gesehen hat, wie Gott einen verwenden kann, dann will man gerne weitermachen. Am besten, man liest sich immer wieder die entsprechenden Bibelstellen durch, die uns beauftragen, die Menschen zur Errettung zu führen. Vorher ist es auch gut, sich klarzumachen, dass jeder Mensch geistig tot ist, und sich auf dem Weg in die Hölle befindet, Pred 7,20; 1. Kö 8,46; Rö 3,12+23; Rö 5,12; Rö 6,23; Joh 3,36; Joh 5,24; Eph 2,1…

Folgende Stellen beauftragen uns und geben uns Gottes Autorität zur Verkündigung: Mt 28,19-20; Mk 16,15; Mt 5,14-16; 2. Tim 1,8; Jer 1,6-9; Ps 40,10-11; Spr 1,20; Spr 11,30; Apg 1,8; 2. Tim 4,2; 1. Kor 9,16; 2. Kor 5,20

In Hesekiel 3,18-21 und 33,8+9 sehen wir auch die Dramatik des Auftrags. Nicht anwenden kann man natürlich die Aussage, dass Gott das Blut von unserer Hand fordern wird, wenn wir das Evangelium nicht verkündigen, aber das nicht zu tun ist auch für uns Sünde: Jakobus 4,17
Dann ist es natürlich sehr wichtig, zu beten, und gerade bei der Begegnung mit Menschen still zu beten, dass Gott einem Worte schenkt.

Es gibt viele Einwände gegen Mission, der Feind (Satan) redet uns innerlich ein, dass wir womöglich unwürdig seien, er ruft uns Sünden in Erinnerung u.s.w., auch Gemeinden haben Einwände wie zum Beispiel dass man Missionsarbeit nur tun dürfe, wenn die Nacharbeit gesichert sei. Dabei wird aber vergessen, dass Gott es ist, der die Menschen in Gemeinden führt, und das nicht einer mit allem beauftragt ist. Johannes 4,36-37 Und wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

1. Korinther 3,6-8 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber, welcher pflanzt und der, welcher begießt, sind eins; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen entsprechend seiner eigenen Arbeit.

Am Anfang ist es einfach, wenn man ein Traktat (Broschüre) weitergibt, und sagt "Etwas zu lesen für Sie". Dann kommt oft die Frage, worum es geht, und schon ist man im Thema. Auch haben wir bewusst für das Traktat den Titel gewählt "Wie bekomme ich Frieden mit Gott?", denn dann wissen die Menschen gleich, worum es geht. Oft wird man für einen Zeugen Jehovas gehalten, und so kann man oft auch ungefragt antworten, dass man kein Zeuge Jehovas ist. Viele Menschen lächeln dann erleichtert und nehmen das Traktat gerne.

Argumente in der Gesprächsführung:

Jeder Mensch hat eine Ahnung von der Ewigkeit in sich: Prediger 3,11 „Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt…“Viele Menschen verdrängen diesen Gedanken und benutzen dabei auch allerlei Lügen wie zum Beispiel die Evolutionstheorie oder andere Dinge, an die sie aber auch selbst nicht wirklich glauben.

Jeder Mensch kann, wenn er will Gott als Schöpfer erkennen: Römer 1,20: „Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.“

Jeder Mensch kann Gut und Böse unterscheiden: 1. Mose 2,17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben!, und dass wir das durch unser Gewissen tun können, was Gott uns gegeben hat. Kein Tier hat diese Fähigkeit. Das zeigt uns aber auch, dass etwas mit uns Menschen nicht in Ordnung ist. Hier stimmen dann viele Menschen zu. Leider wollen die meisten Menschen nicht Licht in ihre Finsternis kommen lassen, und lehnen hartnäckig alle Gedanken an Gott ab (2. Timotheus 4,1-5). Sie verdrängen den Gedanken, dass es sich vor Gott verantworten müssen. Aber man findet immer wieder einzelne, die wirklich Hilfe von Gott und Vergebung ihrer Sünden suchen. So ist das Ziel des Gespräches die Errettung durch Jesus Christus. Jeder Mensch soll, wenn die Zeit im Gespräch reicht wissen, dass Jesus alle Sünden vergibt, denn Er ist an unserer Stelle dafür gestorben, und Er ist Gott selbst.

Es ist eine große Freude, wenn Du Liebe für die Verlorenen hast. Gott wird Dir dabei helfen, denn es ist Sein Wille 1. Timotheus 2,4. Ich persönlich bin eher ein schüchterner Mensch, aber die Liebe Gottes zu den Verlorenen treibt mich an, und auf dieser Erde habe ich sowieso nichts Bleibendes! Wir müssen keine perfekten Worte wählen 1 .Korinther 1,18 – 2,5. Gottes Wort wirkt und ist lebendig, und selbst wenn man nur einen Satz sagt, kann es Menschen dazu bringen, dass sie sich noch vor ihrem Tod retten lassen Jesaja 55,11.

 

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